leben wie es ist
Internet nun definitiv funktionierend, die banale Ursache konnte von keinem der beiden InformatikerInnen im näheren Umfeld ermittelt werden, erst ein Wochenende bei Mr. and Mrs. J. auf dem Lande brachte Klarheit darüber, dass der Zonealarm mehr Hindernis als Schutz bot. Zudem hat sich auch der IT-Mensch an der Uni Fribourg vor drei Jahren geirrt, und ich habe sehr wohl eine integrierte Wirelesscard. Aber das mit dem sich im Nachhinein aufregen habe ich im Laufe meiner geistigen Reifung aufgegeben, man hat ja in der Gegenwart schon genug zu denken, wenn man sich selber so ernst nimmt. Immerhin zwei Tage Seelenfrieden in Mitten von 50 acres Schnee und Busch, sowie Frenchtoast zum Frühstück. Zuvor noch einmal Langlaufen, diesmal mit zahlreichen Stürzen, was aber dank des letztwöchigen Schneesturms mit 50cm Frischschneezuwachs nicht sehr schmerzhaft war. Die Kehrseite des Gestöbers: eine Halbstunde Verspätung zum Konzert am Freitag, weil der Bus am Strassenrand steckenblieb. Als der Busfahrer beim Heimkommen immer noch da war, dachte ich, dass die wohl alle im Winter ein Buch mitsichführen. Ein Gedanke der mir noch nie gekommen war. Was mich wieder daran erinnert hat wieviele Sachen ich mir noch nie überlegt habe. Man kann sich also gleichzeitig vorwerfen zuviel und zuwenig zu denken. Das wird keine ruhige Nacht.
Frau D. - 6. Feb, 04:34
Internet?
Das mit dem Denken geht mir manchmal genaugleich. Den Kopf immer voll und dann sollte man sich auch noch entscheiden welchem Gedankengang man nun Priorität einräumen soll und jeden Tag drängen sich noch weitere noch nicht gemachte und vielleicht durchaus lohnenswerte Anstösse hinzu. Manchmal wäre es mir lieb nicht immer von neuen Gedanken, die ich mir noch nie gemacht habe, belästigt zu werden oder nur solche zu haben die mir genehm sind.